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CfP: Der Erste Weltkrieg an der Grenze (Bozen)

"Kriege schaffen neue Räume. Sie trennen oder verbinden Regionen und regionale Gesellschaften nach einer vom Krieg und den militärischen Auseinandersetzungen bestimmten, meist bündnisimmanenten Freund-Feind-Logik. Auf diese Weise konstruierte und etablierte auch der Erste Weltkrieg eine neue spezifische Räumlichkeit des Krieges. In dem Maße, wie er neue Grenzen schuf, löste er alte auf oder relativierte sie.

Die vom Zentrum für Regionalgeschichte der Freien Universität Bozen (www.unibz.it/zefuer) in Kooperation mit dem Arbeitskreis Historische Friedensforschung (www.akhf.de/) organisierte internationale Tagung fragt aus verschiedensten Blickwinkeln nach der spezifischen Bedeutung von Grenzen und Grenzräumen im Ersten Weltkrieg. Raumtheoretische Erörterungen finden darin genauso ihren Platz wie regional- oder mikrohistorisch perspektivierte alltags-, erfahrungs-, kultur- und geschlechterhistorische Zugänge und Themenfelder. Im Rahmen der Tagung sollen vor allem verschiedene europäische Grenzregionen (unabhängig davon ob in West-, Nord-, Ost- oder Südeuropa) aus einer vergleichenden Perspektive in den Blick genommen werden.

Ziel der Tagung ist es, zumindest eine partielle Antwort auf die Frage zu liefern, inwiefern die neue Räumlichkeit des Krieges und kriegsbedingte Grenzziehungen die gesellschaftlichen Raumerfahrungen als solche tangiert bzw. verändert und die Lebenswelten grenzregionaler (oder auch lokaler) Gesellschaften beeinflusst haben. Anspruch der Tagung ist es, moderne mikro- und regionalgeschichtliche Ansätze einerseits und Methoden der spatial und border studies andererseits mit den Feldern der neuen Militärgeschichte und der Historischen Friedensforschung zusammenzubringen."

Abstracts werden noch bis zum 31. Oktober 2013 angenommen.

[mehr bei H-Soz-u-Kult...]

Montag Oktober 7 2013 11:09


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